Dialog ihme-zentrum

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Bürgerdialog zur Durchwegung des Ihme-Zentrums Hannover

Die Pläne zur Durchwegung des Ihme-Zentrums Hannover umfassen zwei Varianten.

In beiden Entwurfsvarianten geht es darum, eine helle und sichere Durchwegung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zu schaffen. Es soll eine erste Visitenkarte für das „neue Ihme-Zentrum“ entstehen. Daher ist die Neugestaltung der Durchwegung ein Schlüsselprojekt für die geplante Revitalisierung der Sockelgeschosse des Ihme-Zentrums.

Die von den Planer*innen entwickelten Varianten unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten voneinander – sie verfolgen unterschiedliche gestalterische und funktionale Ideen.

Variante 1

  • Eigenständigkeit durch Kontrast zum Gebäude
    Die gestalterischen Elemente heben sich bewusst von der Formensprache des Ihme-Zentrums ab. Die rautenförmigen Waben sprechen eine eigenständige Gestaltungssprache und bilden so einen spürbaren Kontrast zum umgebenden Baukörper.
     
  • Ein verbindender Vorhang
    Das die Wände und Decke auskleidende Rautenmuster bildet eine zusammenhängende Struktur, die das Dahinterliegende teils verdeckt, teils sichtbar lässt. So entsteht ein lebendiger Vorhang, der die beiden Seiten der Durchwegung miteinander verbindet.
     
  • Licht als Identifikationsstifter
    Die Deckenkonstruktion lässt – soweit es die Statik erlaubt – möglichst viel Tageslicht in die Durchwegung fallen. An den Waben angebrachte Leuchtelemente ermöglichen eine plastische und dynamische Gestaltung mit Licht und Farbe. In dem vormals düsteren und atmosphärisch bedrückenden Tunnel wird das Licht zu einem attraktiven und identifikationsstiftenden Gestaltungselement.
Variante 1

Variante 2

  • Fortführung der bestehenden Formensprache
    Die bereits im Ihme-Zentrum bestehende Formensprache wird aufgegriffen und auf hochwertige Weise fortgeführt: Der im Ihme-Zentrum auch bei anderen Umgestaltungsmaßnahmen verwendete Ziegelstein wird als identifikationsstiftendes Baumaterial aufgegriffen und auf zeitgemäße Weise in die Wandgestaltung integriert. Die zahlreiche runden beleuchteten Deckenelemente bilden eine Reminiszenz an die Formensprache der 1970er Jahre.
     
  • Viel Tageslicht durch Deckenöffnungen
    Tageslicht erzeugt eine angenehme und freundliche Atmosphäre. Die ausgedehnten Deckenöffnungen lassen das Tageslicht direkt in weite Teile der Durchwegung fallen und erhöhen sowohl die Aufenthaltsqualität als auch das Sicherheitsgefühl für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen.
     
  • Integriert in Gesamtdesign
    Die Gestaltung fügt sich harmonisch in das Gesamtdesign des Ihme-Zentrums ein. Sie ermöglicht eine gestalterische Fortsetzung auch in anderen neu zu gestaltenden Teilen des Ihme-Zentrums.
Variante 2

Deine Meinung

Uns interessiert nun Deine Meinung zu beiden Gestaltungsvarianten:
 

  • Ist die Wegeführung nach Deiner Alltagserfahrung aus der Nutzung gut gelöst?
     
  • Welche Variante eignet sich besser, um das Miteinander von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen verträglich zu gestalten?
     
  • Ist der Eingang von der Seite der Blumenauer Straße gut und praktisch gestaltet?
     
  • Entsprechen die Vorschläge zur Gestaltung des Platzes an der Ida-Arenhold-Brücke Deinen Vorstellungen zu dessen Nutzung und Funktion?
     
  • Was sagst Du zur Gestaltung der Durchwegung – Material, Farben, Licht?
     
  • Was ist Dir bei der Gestaltung besonders wichtig, das bisher vielleicht noch nicht genug beachtet ist?

 

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